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Alles hat seine Zeit: auch der Herbst
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Alles hat seine Zeit: auch der Herbst

Christina Ellermann
Ein Beitrag von

Christina Ellermann,

Pastoralreferentin an der Edith-Stein-Schule in Darmstadt
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Moderator/in: Heute ist Herbstanfang, und in Hessen können wir den Herbst gerade von seiner schönsten Seite genießen: Mit viel Sonne, warmen Temperaturen und den ersten bunten Blättern haben wir einen tollen Start in diese Jahreszeit. Christina Ellermann von der katholischen Kirche: Was magst du am Herbst besonders?

Ich mag es, jetzt im Wald spazieren zu gehen – besonders wenn das bunte Laub unter meinen Schuhen raschelt. Und ich koche gern Marmelade von frisch geernteten Äpfeln mit unseren Kindern. Und wenn´s jetzt abends kühler wird, gibt´s einen warmen Tee oder Kakao. Das tut mir übrigens auch dann gut, wenn´s mal nass, grau oder neblig ist. Die dunkleren Tage werden wahrscheinlich ja auch bald kommen.

"Für jedes Tun unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit"

Ja, vor düsteren Tagen fürchten sich bestimmt so manche – erst recht jetzt in Corona-Zeiten: Hast du da einen Tipp für uns, wie wir die düsteren Tage gut überstehen können?

Mir tut da ein Zitat aus der Bibel gut: „Alles hat seine Stunde und für jedes Tun unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“ So heißt es da. Es gibt zum Beispiel eine Zeit zum Pflanzen und Ernten, eine Zeit zum Weinen und Lachen oder eine Zeit zum Schweigen und Reden und so weiter (Kohelet 3,1). In der Natur und eben auch in meinem Leben hat doch alles seinen Sinn, alles seine Zeit - auch die etwas düsteren Zeiten. Und ich glaube: Gott schickt mir diese schönen Herbsttage, damit ich jetzt gute Laune, Kraft und Zuversicht tanken kann. So kann ich auch die weniger schönen Tage besser überstehen.

 

 

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