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Komplimente
Bild: Pixabay Gerd Altmann

Komplimente

Anke Zimmermann
Ein Beitrag von Anke Zimmermann, Evangelische Pfarrerin, Homberg/Efze
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„Frau Zimmermann, Sie haben eine tolle Frisur und die rote Jacke steht ihnen gut.“ Das sagt eine Frau beim Verabschieden nach dem letzten Seniorennachmittag zu mir. Ich freue mich. Es ist schön, ein Kompliment zu bekommen und es ist schön, Komplimente zu machen. Mit einem Kompliment drücke ich meine Wertschätzung und meine Sympathie aus.

Komplimente in der Grundschule

Bei den Kindern in der Grundschule erlebe ich, wie gut ein Kompliment tut. Ich sage zu Lea: „Du hast eine schöne Haarspange, die steht dir ausgezeichnet.“ Und Lea fasst sich kurz mit ihrer Hand ins Haar und lächelt. Lea freut sich, sie streckt sich und wird ein bisschen rot im Gesicht. „Danke“, sagt sie leise.

Ein Kompliment an Gott

Ein Kompliment tut gut, dem, der es macht und dem, der es bekommt.

In der Bibel gibt es Menschen, die auch Gott ein Kompliment machen.

Sie sehen, wie wunderbar und großartig Gottes Schöpfung ist. Dafür loben sie Gott und sagen: „Himmel und Erde hast du toll gemacht. Die Sonne, die Sterne, das Meer, richtig gut. Die Vögel im Himmel, die Kriechtiere auf der Erde, wunderbar.“ (Lobpsalmen 145 - 150)

Gott ein Kompliment machen für das Gute und Schöne in unserem Leben.

Wofür man Gott ein Kompliment machen kann

Für das, was uns geschenkt wird und für das, was wir genießen können: Sommertage mit neuer Kraft und Energie, Wachsen und Gedeihen auf den Feldern und im Garten. Danke Gott, das hast du gut gemacht. Gott ein Kompliment machen für das weite Meer und die hohen Berge, für den sternenklaren Nachthimmel und die bunten Blumen.

Ob Gott rot wird? Wahrscheinlich nicht, aber sicher freut er sich. Denn Komplimente tun gut, dem, der sie macht und dem, der sie bekommt.

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