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Ganz schön bunt
Bildquelle: GettyImages / Ridofranz

Ganz schön bunt

Cäcilia Hickl
Ein Beitrag von Cäcilia Hickl, Pastoralassistentin, Katholische Pfarrei St. Nikolaus, Rodgau

Moderator:in: In Hessens Klassen und Büros ging es heute bunter zur als an anderen Tagen: zum zweiten Mal hat der DOSB, der Deutsche Olympische Sportbund, dazu aufgerufen, einen Tag lang das Trikot des eigenen Vereins zu tragen. Da wird in Hessen die ganze Vielfalt der rund 7400 hessischen Sportvereine sichtbar. Gedanken dazu von Cäcilia Hickl von der katholischen Kirche.

Autorin: Sportvereine und Kirchengemeinden haben mindestens eins gemeinsam: Beide funktionieren nur, weil sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren. Der Trikottag ist auch dafür gedacht, den vielen Ehrenamtlichen Danke zu sagen und zu zeigen, wie viele von ihrer Arbeit profitieren. Außerdem werden bestimmt ein paar Menschen für den Vereinssport begeistert und bekommen vielleicht sogar neue Mitglieder. 

Sportliche Aktionen

Moderator:in: Am Tag des Trikots gibt es in vielen Schulen auch Aktionen wie zum Beispiel die „bewegte Pause“. Da machen die Kids spielerisch zusammen Sport.

Autorin: Dabei sind letztes Jahr schon tolle Bilder entstanden, wenn Kinder in Trikots und Trainingskleidung aus ganz verschiedenen Sportarten und Vereinen gemeinsam Sport machen. Es geht einfach um den Spaß an der Bewegung. Alle sind stolz auf den eigenen Verein, egal ob er klein oder groß ist, alle mögen den eigenen Sport am liebsten – und können den anderen das gleiche zugestehen: Mein Lieblingssport muss ja nicht dein Lieblingssport sein.

Frieden durch Sport?

Das ist ein tolles Bild dafür, wie wir Menschen friedlich zusammenleben können: Wenn wir uns auf das konzentrieren, was wir gemeinsam haben und unsere Unterschiede nicht als chaotisch, sondern als schön bunt wahrnehmen.

Aktionen wie der Trikottag können dabei helfen, Respekt und Toleranz zu lernen, die wir auch in anderen Lebensbereichen gut gebrauchen können. Dann können alle stolz auf das sein, was uns wichtig ist: auf den Verein, die Herkunft oder unseren Glauben – ohne, dass sich jemand vom anderen bedroht fühlt.

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