Ihr Suchbegriff
Beitrag anhören:
Ein „Like“ für Jesus
Bild: pixabay

Ein „Like“ für Jesus

Marcus Vogler
Ein Beitrag von Marcus Vogler, Leitender Pfarrer der Pfarrei St. Bonifatius Amöneburger Land
Beitrag anhören:

Ein Blick auf die Facebook-Seiten bekannter Persönlichkeiten zeigt, wie viele "Freunde" sie haben. Zigtausende Fans bekennen sich dort zu den Sängern, Künstlern und Sportlern. Sie markieren Beiträge mit „gefällt mir, hinterlassen unzählige Kommentare und teilen die Beiträge. Über die Instagram-Profile der Promis folgen die Fans ihren Idolen auf Schritt und Tritt. Auch andere können so sehen, wem sie folgen, wen sie gut finden und für welchen Promis sie sich interessieren.

Würdet ihr Jesus folgen?

Vor einiger Zeit habe ich Jugendlichen die Frage gestellt: Was wäre, wenn Jesus eine eigene Facebook-Seite oder einen Instagram-Account hätte? Wäret ihr mit ihm befreundet? Würdet ihr seine Pinnwandeinträge verbreiten und ihm folgen? – Die Reaktionen waren verhalten. Warum? Weil ich mir zur Beantwortung dieser Frage zunächst erst einmal Gedanken machen muss, wer dieser Jesus überhaupt ist und für welche Botschaft er steht.

Gott ist Mensch geworden

Die Bibel beschreibt, dass Jesus den Menschen gezeigt hat, wer Gott ist und wie Gott zu den Menschen ist. Denn Christen glauben an einen Gott, der Mensch geworden ist: Jesus. Mit dem, was er in seinem Leben getan und gesagt hat, ist Gott durch ihn sichtbar geworden. Der christliche Glaube setzt sogar noch eins drauf: In Jesus darf ich als Mensch erkennen und spüren, dass Gott mich unendlich liebt und annimmt, so wie ich bin. Und außerdem hat mein Leben mit Gott ein „Happy End“. Denn mein Leben ist nicht nur auf die paar Jahre begrenzt, die ich hier auf Erden bin, sondern ich darf "ewig" leben nach meinem Tod in der Gemeinschaft mit Gott.

"Gefällt mir"

Aus diesen Gründen würde ich persönlich Jesu Beiträge mit "gefällt mir" markieren und teilen. Und zwar öffentlich. Damit all meine Freunde sehen, was Jesus gesagt und getan hat und was eine Freundschaft mit Jesus wirklich bedeutet. Würden Sie mitmachen?

Weitere ThemenDas könnte Sie auch interessieren