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Die Ernte ist groß, der Arbeiter sind wenige
Bild: Pixabay/Pexels

Die Ernte ist groß, der Arbeiter sind wenige

Dr. Burkhard Freiherr von Dörnberg
Ein Beitrag von Dr. Burkhard Freiherr von Dörnberg, Evangelischer Pfarrer, Issigheim / Bruchköbel
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(Lk. 10,1f)

Fachkräftemangel, wohin man schaut. Zum Beispiel auf die Kofferhaufen am Flughafen. Oder beim Blick in die gelben Seiten auf der Suche nach einem Handwerker. Oder auf den Vertretungsplan in der Schule, in der die LehrerInnen fehlen. Genau wie die Erzieher in der Kita.
In den Gemeinden fehlen junge Pfarrerinnen und Pfarrer.

Füreinander dasein

Dabei wäre es doch gerade in diesen Zeiten wichtig, dass Menschen für andere Menschen da sind. Für deren körperliche wie seelische Gesundheit. Menschen, die modern und verständlich von der Hoffnung des Glaubens erzählen. Die Orientierung geben. Die mutig Verantwortung übernehmen.

Ganz neu ist das Problem nicht. Vor 2000 Jahren schon sagt Jesus zu seinen Freunden: „Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.“

Zwei Hinweise Jesus, die in dieser Sitaution helfen

Jesus gibt zwei Hinweise, was hilft. Der erste hört sich so an: „Darum bittet den Herrn, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.“
Beten ist ein guter Beginn. Beten heißt, sich zu besinnen. Wichtiges von Unwichtigem trennen. Sich daran erinnern, dass Gott da ist. Beten heißt für mich auch, Kraft schöpfen für Schritt zwei: „Danach setzte Jesus weitere Jünger ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her.“

Menschen was zutrauen-das hilft

Menschen für fähig halten und sie wertschätzen, ihnen etwas zutrauen, das hilft! Von Flughafen bis Schule. Die Früchte ihrer Arbeit wertschätzen. Auch finanziell.
A propos Schule: Vielleicht sollte schon dort das Anpacken gefördert werden.

Im Auftrag des Herrn unterwegs

Mehr an die Ernte gedacht werden und daran, wie gut diese Menschen anderen tun. Aber nicht nur sie. Jede und jeder von uns sollte sich verantwortlich fühlen da, wo Gott ihn hingesendet hat. Ob in Bildung und Erziehung oder Pflege oder eben in den Kirchengemeinden. Tun wir etwas für andere, dann sind wir gewiss im Auftrag des HERRN unterwegs!

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