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Aufeinander losgehen
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Aufeinander losgehen

Ein Beitrag von Patrick Smith, Evangelischer Pfarrer, Frankfurt
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Ein Bekannter ruft an und schnauft vor Ärger. „Ich habe es wieder getan“, sagt er. Ich ahne, worum es geht. Es ist nicht unser erstes Gespräch, das so beginnt. „Ich hab‘ ihn wieder angebrüllt.“ Er meint seinen Kollegen.

Streit unter Kollegen

Die beiden sind sich ähnlich. Starke Persönlichkeiten, die gerne bestimmen, wo es lang geht. Das führt oft zu Streit. Vor einer Woche hat er sich vorgenommen, nicht mehr alles in den falschen Hals zu kriegen, was sein Kollege sagt. Nicht mehr jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.

Dran bleiben!

Die guten Vorsätze haben nicht geholfen. Die beiden sind wieder aneinander gekracht. Ich überlege, was ich ihm raten kann. Dann sage ich: Bleib dran! Probier’s weiter!

Es gelingt nicht immer, die guten Vorsätze einzuhalten

Ich kenne das selbst, wenn ich mir vornehme, ein schwieriges Verhältnis auf die Reihe zu bekommen. Dann nehme ich mir vor, barmherziger mit den anderen umzugehen. Das gelingt nicht immer. Deshalb brauche ich die Erinnerung an meinen guten Vorsatz. Ich habe mir deshalb einen Satz aus der Bibel in mein Büro gehängt:

„Kein hässliches Wort komme über eure Lippen, sondern (…) ein gutes, das denen, die es hören, Freude bereitet.“ (Epheser 4,29) Wie gesagt: Das gelingt nicht immer. Aber es hilft mir, das vor Augen zu haben.

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