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Atem des Lebens

Atem des Lebens

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von Dr. Fabian Vogt, Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Darmstadt

Es gibt ein paar traditionelle Kirchenlieder, die kennt eigentlich jeder: „Großer Gott, wir loben dich“ zum Beispiel. Oder „O, du fröhliche“. Oder „Geh aus, mein Herz, und suche Freud.“ Klar. Das sind ja auch richtig tolle Songs. Selbst wenn ihre Sprache ein wenig altertümlich klingt. Was viele dagegen nicht wissen: Natürlich sind auch in den letzten Jahrzehnten ganz viele neue Kirchenlieder entstanden. Melodien und Texte, die auf eingängige und zeitgemäße Weise vom Glauben erzählen.

Morgen erscheint mit Unterstützung der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau ein Liederbuch, das gleich 333 solcher aktueller geistlicher Hits zusammenfasst. Das Liederbuch heißt „Atem des Lebens“ – und es hat eine Besonderheit: Alle darin versammelten Autorinnen und Autoren sind ... Hessen. Ja, irgendwie scheint Hessen ein Art „Nest“ geistlicher Musikanten zu sein. Und die waren sehr fleißig.

Außerdem wissen sie alle, wie wichtig es für einen Gottesdienst ist, ob die Lieder zum Mitsingen anregen, ob einen die Texte berühren und ob man sich auch in der Musik wiederfindet. Klar, man braucht den Schatz der Tradition. Aber jede Zeit braucht auch ihre ganz eigenen musikalischen Ausdrucksformen.

Das wusste schon die Bibel: Ja, schon vor 3000 Jahren schrieb ein Psalmist: „Singt dem Herrn ein neues Lied.“ An diesem Pfingstwochenende wird das hessische Liederbuch „Atem des Lebens“ in Konzerten vorgestellt, unter anderem in Frankfurt, Gießen, Hofheim, Groß-Umstadt und Dillenburg. Passt ganz gut. Pfingsten ist schließlich das Fest, an dem der Funke überspringen soll.

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