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Welttag des Radios

Welttag des Radios

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von Dr. Fabian Vogt, Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Darmstadt

Der „Welttag des Radios“ ist noch ziemlich jung. Er wird überhaupt erst zum dritten Mal gefeiert. Dafür aber umso intensiver. Ja, heute lädt die UNESCO auf allen Kontinenten dazu ein, sich neu darüber klar zu werden, welche Bedeutung das Radio für die Menschheit hat. Klar, es informiert und macht Spaß wie hr3 und ist für mich und viele bei uns einfach selbstverständlich.

Aber es gibt weltweit immer noch Millionen, wahrscheinlich sogar Milliarden von Menschen in abgelegenen Gebieten, die ohne Radio völlig von jeglicher Information abgeschnitten wären. Wirklich. Viele Hörer nehmen quasi nur über das Radio am gesellschaftlichen Leben teil, erhalten regelmäßig Fern-Unterricht und können sich per Funk demokratisch eine Meinung bilden.

Darum wurde auch der 13. Februar als Gedenktag ausgewählt. An diesem Tag hat die UNESCO nämlich 1946 ihr „United Nations Radio“ gegründet, über das bis heute Sendungen ausgestrahlt werden, die Menschen helfen, mündig zu leben.

Denn eines ist klar: Vieles im Leben erschließt sich einem nur, wenn man etwas darüber weiß. Man kann zum Beispiel nur wählen, wenn man die Parteien kennt. So wie man seine Zukunft nur planen kann, wenn man die Möglichkeiten kennt. Und wahrscheinlich ist es auch viel leichter, die Schönheit des Glaubens zu entdecken, wenn man mehr darüber weiß. Insofern ist Radiomachen eine höchst verantwortungsvolle Tätigkeit. Sie kann Leben verändern.

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