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Woche für das Leben
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Woche für das Leben

Steffen Jahn
Ein Beitrag von

Steffen Jahn,

Referent für Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat in Fulda
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Moderator/in: Tod und Sterben. Für viele Menschen sind das nach wie vor Tabu-Themen. Am vergangenen Samstag ist die sogenannte „Woche für das Leben“ gestartet. Die Sorge um schwer kranke und sterbende Menschen steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der ökumenischen Aktion. Steffen Jahn von der Katholischen Kirche, worum geht’s bei der Aktionswoche?

Die "Woche für das Leben" ist eine Initiative der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland. Das Ziel ist eine Sensibilisierung für Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit des menschlichen Lebens. Unter dem Motto »Leben im Sterben« widmet sich die Woche in diesem Jahr den seelsorglichen, medizinischen und ethischen Aspekten einer menschenwürdigen Sterbebegleitung.

Beim Thema Tod kommen viele Ängste auf. Menschen fürchten sich vor Schmerzen und vor Einsamkeit. Wie können die Kirchen die Menschen am Ende des Lebens unterstützen?

Die Kirchen übernehmen täglich mit vielen Haupt- und Ehrenamtlichen Verantwortung für die Schwerkranken und Sterbenden und sie tun das gemeinsam mit vielen anderen Akteuren der Hospiz- und Palliativversorgung. Jeder Mensch ist in jeder Phase seines Lebens von Gott und von uns als Christen angenommen. Dazu gehört es, Kranken und ihren Angehörigen in ihrer herausfordernden Situation beizustehen. Der christliche Glaube kann uns dabei befähigen, Hoffnung zuzusprechen, gerade wenn das Leid so groß und alles sinnlos scheint.

Und für die, die es interessiert, gibt es die ganze Woche auch noch digitale Veranstaltungen rund ums Thema Leben und Sterben?

Ja, und da sind sehr interessante Formate dabei: Unter www.woche-fuer-das-leben.de sind die Angebote nach Postleitzahlen sortiert abrufbar. Dabei sind Informationsveranstaltungen zu Palliativmedizin, Diskussionsrunden zum aktuellen Thema Sterbehilfe und Suizidassistenz genauso wie ein Online-Tanzdialog für Trauernde zum Mitmachen.

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