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Schulstart und Fußknuddeln
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Schulstart und Fußknuddeln

Ein Beitrag von

Christina Ellermann,

Pastoralreferentin an der Edith-Stein-Schule in Darmstadt
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Moderator/in: Gestern war es nach vielen Wochen Zuhause-Bleiben und Homescooling endlich soweit: Hunderttausende Kinder und Jugendliche müssen wieder in die Schule gehen. Aber was macht man eigentlich beim Wiedersehen, wenn man Freunde nicht freudestrahlend umarmen darf? Ich frage heute mal Christina Ellermann von der katholischen Kirche:  Du arbeitest ja auch an einer Schule in Darmstadt. Wie war der Schulstart bei euch gestern?

Leider gab´s natürlich keine Umarmungen. Wir haben uns sehr gefreut, uns wiederzusehen und wir haben uns freundlich zugenickt. Aber es war schon etwas anstrengend mit den neuen Regeln: z.B. kleinere Gruppen, Maskenpflicht, Abstand, Einbahnstraßensystem in der Schule, geregelte Pausen und so weiter. Viele haben sich im Vorhinein deshalb Sorgen gemacht. Aber bisher hat alles gut geklappt. Viele waren so froh, sich wiederzusehen. Meine Schüler haben gesagt: Wieder richtig miteinander reden und die anderen wirklich sehen – das tut gut. Das haben sie vermisst.

Und wie haben die sich jetzt begrüßt, wenn sie sich nicht umarmen durften?

In meiner 7. Klasse gibt´s jetzt deshalb das Fußknuddeln. Sie begrüßen sich jetzt mit ihren Füßen anstatt sich zu umarmen. Das hat mich in der angespannten Situation zum Lachen gebracht. Die Kinder haben ja recht: Ich kann mit den Füßen knuddeln, oder über die Maske hinweg mit meinen Augen lächeln. Oder ich kann Leuten über whatsapp oder am Telefon sagen: Ich denk an dich, ich hab dich lieb!

Gestern war es nach vielen Wochen Zuhause-Bleiben und Homescooling endlich soweit: Hunderttausende Kinder und Jugendliche müssen wieder in die Schule gehen. Aber was macht man eigentlich beim Wiedersehen, wenn man Freunde nicht freudestrahlend umarmen darf? Ich frage heute mal Christina Ellermann von der katholischen Kirche:  Du arbeitest ja auch an einer Schule in Darmstadt. Wie war der Schulstart bei euch gestern?

Leider gab´s natürlich keine Umarmungen. Wir haben uns sehr gefreut, uns wiederzusehen und wir haben uns freundlich zugenickt. Aber es war schon etwas anstrengend mit den neuen Regeln: z.B. kleinere Gruppen, Maskenpflicht, Abstand, Einbahnstraßensystem in der Schule, geregelte Pausen und so weiter. Viele haben sich im Vorhinein deshalb Sorgen gemacht. Aber bisher hat alles gut geklappt. Viele waren so froh, sich wiederzusehen. Meine Schüler haben gesagt: Wieder richtig miteinander reden und die anderen wirklich sehen – das tut gut. Das haben sie vermisst.

Und wie haben die sich jetzt begrüßt, wenn sie sich nicht umarmen durften?

In meiner 7. Klasse gibt´s jetzt deshalb das Fußknuddeln. Sie begrüßen sich jetzt mit ihren Füßen anstatt sich zu umarmen. Das hat mich in der angespannten Situation zum Lachen gebracht. Die Kinder haben ja recht: Ich kann mit den Füßen knuddeln, oder über die Maske hinweg mit meinen Augen lächeln. Oder ich kann Leuten über whatsapp oder am Telefon sagen: Ich denk an dich, ich hab dich lieb!

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