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Segen mit Konfetti
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Segen mit Konfetti

Dr. Elisabeth Krause-Vilmar
Ein Beitrag von

Dr. Elisabeth Krause-Vilmar,

Evangelische Pfarrerin, Bad Vilbel
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„Ich lass' Konfetti für dich regnen

Ich schütt' dich damit zu

Ruf deinen Namen aus allen Boxen

Der beste Mensch bist du“

Ich lass Konfetti für Dich regnen. So heißt es in dem Lied „Chöre“ von Mark Forster.

Konfetti!

Lebensfreude pur!

An Fasching und an Hochzeiten werfen wir es durch die Luft.

 

Wer Konfetti erfunden hat, ist nicht geklärt.

Wahrscheinlich war es der Berliner Buchbindermeister Paul Demuth, der 1887 in Venedig auf die Idee mit den Papierschnipseln gekommen ist.

In Venedig war es Brauch, am Karneval Konfekt ans Publikum zu verteilen und vor allem ins Publikum zu werfen.

Der Buchbinder Demuth machte daraus Konfetti aus Papier.

Das war billiger, farbiger und weniger schmerzhaft für die Getroffenen.

 

Darf man in der Kirche eigentlich mit Konfetti werfen?

Für mich passen Konfetti und Kirche eigentlich ganz gut zu zusammen.

Konfetti kann nämlich auch Zeichen für den Segen Gottes sein, der vom Himmel fällt.

So wurde es bei zwei Konfirmationsfeiern in den vergangenen Wochen gemacht:

Im Gottesdienst wurden die Konfirmanden für ihren Lebensweg gesegnet.

Ihnen wird zugesprochen, dass Gott auf ihrem Weg mitgeht und dass er sie auf den Höhen und Tiefen ihres Lebens begleitet.

Das werden sie nicht immer spüren. Manchmal erscheint Gott ihnen auch fern. Das erleben wir ja auch in Situationen, in den es uns nicht gut geht.

Als Erinnerung daran, dass Gottes Segen immer da ist, hat es beim Ausgang aus der Kirche Konfetti geregnet. Gottes gute Kraft kommt manchmal unerwartet – einfach von oben.

Das gilt nicht nur den Konfirmanden, Gottes Segen gilt allen Menschen. Auch mir und Ihnen.

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