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„Drei Tage in Quiberon“
Bildquelle Pixabay

„Drei Tage in Quiberon“

Gunnar Bach
Ein Beitrag von

Gunnar Bach,

Katholischer Pastoralreferent, Pfarrei Liebfrauen, Westerburg

Heute Abend läuft er an, der Film „Drei Tage in Quiberon“. Die berühmte Schauspielerin Romy Schneider will drei Tage in einem Kurort eine Entziehungskur machen, lässt sich aber auf ein Interview eines Enthüllungs-Journalisten ein. Alkohol ist mit im Spiel. Aus ihren guten Vorsätzen wird nichts. Gunnar Bach von der katholischen Kirche, immer häufiger ziehen sich Menschen ein paar Tage zurück, um was in ihrem Leben zu ändern. Klöster zum Beispiel haben Hochjunktur als Rückzugsorte. Wieso eigentlich?  

Ein Rückzugsort sollte Räume und Menschen haben, wo du erst mal so sein kannst, wie du bist. Wo du keine Rolle spielen musst. Und ein Rhythmus kann helfen, wie zum Beispiel ein klösterlicher Tagesablauf. Und in einem solchen Kloster findest du auch gute Begleiterinnen und Gesprächspartner.

Romy Schneider hatte da wohl nicht so vertrauenswürdige Gegenüber?

Ich hab den Film noch nicht gesehen und kann das nicht wirklich beurteilen. Aber den Journalisten ging es wohl hauptsächlich nicht um den Menschen Romy Schneider, sondern um eine Geschichte, die sich gut verkaufen lässt. Wenn ich was ändern will in meinem Leben, dann such ich mir am besten Unterstützer. Menschen, die mich ermutigen, meine guten Pläne auch umzusetzen.

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