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Internationaler Tag der Pflege
Bild: Gerd Altmann/Pixabay

Internationaler Tag der Pflege

Kathrin Wittich-Jung
Ein Beitrag von

Kathrin Wittich-Jung,

Evangelische Pfarrerin, Wolfhagen
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Heute ist internationaler Tag der Pflege. Es soll eine besondere Anerkennung sein und er soll auf die wertvolle Arbeit der Pflegekräfte aufmerksam machen. Jeden Tag und jede Nacht setzen sich Pflegekräfte für andere Menschen und deren Gesundheit ein.
In Krankenhäuser und Pflegeinrichtungen sind sie für die Alten, die Kranken und die Schwachen da.

Mit viel Herzblut sind sie dabei. Kümmern sich um die Menschen, die ihnen anvertraut sind. Sie trösten und geben gute Worte. Sie helfen mit ihrer Pflege und ihrem Einsatz beim Gesund werden. Und durch ihren Zuspruch lässt sich manches Leid ein kleines bisschen besser ertragen. Sie halten aus und sind da. Jeden Tag und jede Nacht. Ohne ihre Pflege und ihren Einsatz könnten die Kranken nicht gesund werden.
Gerade in Zeiten von Covid-19 leistet diese Berufsgruppe Großes. Bis zur Erschöpfung und darüber hinaus gehen sie – das kann man im Moment überall lesen und hören. Das hat Anerkennung verdient.

Als es so los ging mit der Corona-Pandemie da gab es aus den Fenstern Applaus. Es gab Schokolade für die Pflegekräfte und manch einer nähte Schutzmasken. Es wird die einmalige Prämienzahlung von 1.500 Euro mit dem Juli-Gehalt geben. Die Anerkennung solle sich auch im monatlichen Gehalt widerspiegeln.

Der internationale Tag der Pflege erinnert auch an die britische Krankenschwester Florence Nightingale. Sie hat die moderne Krankenpflege begründet. Sie gründete eine Pflegeschule. Dort bildete sie junge Frauen zu Krankenschwestern aus. Durch ihr fundiertes Wissen und ihr professionelles Handeln wurden die Pflegekräfte bald in der Gesellschaft sehr geachtet. Sie trug also dazu bei, dass der Pflegeberuf in der Gesellschaft geschätzt wurde. Und das ist auch gut so.

Denn für mich sind ja Menschen, die im Pflegebereich arbeiten echte Heldinnen und Helden.
Weil die sich für andere, für Schwächere einsetzen. Und weil sie Nächstenliebe leben.
Für mich als Christin ist ein Satz von Jesus zentral: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“
Mein Glaube nimmt den anderen in den Blick – gerade, wenn’s dem nicht gut geht. Jesus selbst war auch ein Heiler. Er hat Menschen gesund gemacht. Er hat ihnen zugehört und war da.

Ein bisschen wie die Pflegekräfte heute. Ohne die Pflegekräfte würde das Gesundheitssystem nicht funktionieren. Sie machen einen wunderbaren Job.

Und da kann man nicht genug sagen: „Danke, dass es Euch gibt!“ Nicht nur heute am internationalen Tag der Pflege.

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