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(71.) Geburtstag der Augsburger Puppenkiste
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(71.) Geburtstag der Augsburger Puppenkiste

Dr. Klaus Depta
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Dr. Klaus Depta,

Katholischer Rundfunkbeauftragter, Fulda
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Moderator/in: Der gestiefelte Kater, Aladin, Lord Schmetterhand und natürlich das Urmel sowie Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – die Augsburger Puppenkiste macht Groß und Klein seit vielen Jahren Freude. Vor allem, weil der Hessische Rundfunk das Marionettentheater viele Jahre lang ins Fernsehen brachte. Heute feiert die Augsburger Puppenkiste ihren 71. Geburtstag. Klaus Depta von der Katholischen Kirche – Du bist Fan der Puppenkiste. Warum?

Weil die Marionetten auch mal ins Straucheln geraten, stolpern, auch einmal stürzen. Aber sie stehen immer wieder auf. Am Ende wird alles gut. Und das deckt sich ja sogar mit Vorstellungen des Christentums. Auch da heißt es: Am Ende, bei Gott, wird alles gut! Und dafür gibt es bei den Marionetten eine ganze Reihe konkreter Beispiele.

Nenn mal eins.

Nimm mal den bösen Drachen Mahlzahn aus der Jim Knopf-Geschichte. Der verwandelt sich, wird am Ende ein Drache der Weisheit. Und auch die gefürchteten Piraten, die Wilde Dreizehn, verändern sich zum Guten. Sie versenken sogar absichtlich ihre Piratenfestung, damit sich ein versunkenes Land des Friedens aus dem Meer erheben kann.

 Dramaturgisch könnte man auch einfach von „Happy End“ sprechen…

Ja, natürlich. Aber das fröhliche, gute Ende kommt nur, weil sich Menschen, in diesem Fall Marionetten dafür einsetzen. Auch das ist für mich christlich. Die Theologie würde formulieren: Gegen die Übel in der Welt angehen und am Reich Gottes mitbauen.

 

 

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