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Gott ist mein Motor – deiner auch?
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Gott ist mein Motor – deiner auch?

Daniel Stehling
Ein Beitrag von

Daniel Stehling,

Pastoralreferent und Katholischer Religionslehrer, Fulda
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Es knattert, knarrt und zischt. Genau heute vor 145 Jahren geschah großes. Der Maschinenfabrikant Nicolaus Otto testete das erste Mal seine bahnbrechende Erfindung. Und das auch noch mit Erfolg. Den Viertakt-Otto-Motor. Schon bald darauf löst dieser Antrieb die Dampf- und Gasturbinen ab. Der Otto-Motor wird das Antriebssystem schlechthin. Auch wenn es heute neue, umweltfreundlichere Antriebsvarianten gibt, ist der Otto-Motor immer noch Antrieb unserer Mobilität. Beim Staunen über diese bahnbrechende Erfindung kommt mir eine Frage in den Sinn: "Was ist eigentlich der Motor in meinem Leben? Was gibt mir Kraft, Mut und Antrieb in meinem Leben?"

Ich überlege kurz. Halte inne und sage dann unhörbar: "Mein Antrieb und Motor ist Gott!" Das war ja von einem Theologen und Religionslehrer zu erwarten, denken Sie sicher. Aber ich sage dies nicht, weil ich Theologe bin, sondern weil es zutiefst meiner Erfahrung entspricht.

Mein Glaube an Gott, der die Liebe ist und der das Leben schenkt, gibt mir immer wieder Kraft und Hoffnung. Gerade dann, wenn ich selbst nicht mehr weiterweiß oder mir der Antrieb fehlt. Ganz konkret geschieht das für mich in meiner Familie, durch Freunde oder gute Menschen, die mir nahe sind und mir zur Seite stehen. Oder in guten Worten, Aufmerksamkeiten und Aufmunterungen, die andere mir schenken. In Gottes guter Schöpfung, der Schönheit der Natur, die ich bestaunen und erleben darf. Aber auch in Gottes Wort, in den Texten der Bibel und im Gottesdienst. Überall dort begegnet mir Gott und gibt mir neue Kraft und neuen Schwung für mein Leben. Und das tut mir gut, bringt mich weiter und voran. Das ist aber für mich eine tiefe Wahrheit: Der Antrieb und Motor in meinem Leben ist Gott!

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