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Das Coole am Nonne-Sein - Maria
privat

Das Coole am Nonne-Sein - Maria

Ein Beitrag von

Anna-Katharina Parschan,

Journalistin, katholisch, Frankfurt
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YOU FM. Du erzählst uns deine Story.

"Hi, ich heiße Maria Müller, bin 33 Jahre alt, lebe in Frankfurt und bin seit neun Jahren bei den Steyler Missionsschwestern."

Maria ist Nonne. Schon in der Schule und dann noch mehr im Studium hat Maria gemerkt: Ihr fehlt irgendetwas im Leben.

"Scheiße, das fühlt sich wie nach Hause kommen an"

Auf der Suche nach diesem Mehr im Leben schnuppert sie bei den Steyler Missionsschwestern rein und entdeckt: Der Orden ist das Puzzleteil, das ihr gefehlt hat.

"Also, ich kam da in die Häuser rein, und ich dachte mir: Scheiße, das fühlt sich wie nach Hause kommen an, das will ich doch gar nicht.

Ich hatte doch einen anderen Plan. Ich wollte doch Karriere machen in den Naturwissenschaften, und das war mein Traum gewesen. Und jetzt war der  durchkreuzt worden von dem, wo ich gemerkt hab: Da ist so ein Stück Antwort auf dieses 'Mehr'."

Man kann gemeinsam so viel erreichen

Sie tritt dem Orden bei. Als Nonne in Frankfurt arbeitet sie viel mit Obdachlosen und jungen Menschen. Sie findet, das Coole am Nonne-Sein ist: Man kann gemeinsam so viel erreichen.

"Dadurch, dass wir weltweit so viele sind, können wir auf aktuelle Nöte konkrete Antworten geben.

Als zum Beispiel so viele Geflüchtete nach Europa gekommen sind, war dann die Frage: Was können wir machen? Und haben dann in Athen eine Kommunität gegründet."

Du erzählst uns deine Story. YOU FM. Zusammen mit den Kirchen in Hessen.

 

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