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Neues Jahr
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Neues Jahr

Anke Zimmermann
Ein Beitrag von

Anke Zimmermann,

Evangelische Pfarrerin, Homberg/Efze
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Wissen Sie, was heute vor einer Woche war? Es war der letzte Tag des Jahres 2018. Nun ist das neue Jahr 2019 schon sieben Tage alt. Haben Sie sich an die neue Zahl gewöhnt? Ich brauche immer etwas länger und schreibe jetzt oft noch 2018. Der Übergang braucht seine Zeit. Mit dem Silvesterabend alleine ist es nicht getan. Ich nutze die Zeit am Anfang eines neuen Jahres, um mich bewusst vom alten Jahr zu verabschieden. In diesen Tagen schreibe ich meinen persönlichen Rückblick auf 2018. Ich erinnere das Schöne und Schwere, das mir das vergangene Jahr gebracht hat. Irgendwie kann ich so aufgeräumter und leichter in das neue Jahr starten.

Da in Hessen in dieser Woche noch Schulferien sind, habe ich jetzt Zeit für Liegengebliebenes, für Aufgeschobenes und Unerledigtes: ein versprochener Besuch, ein Anruf, das Wegräumen der letzten Weihnachtssachen, das Aufräumen des Arbeitszimmers. Es ist gut, wenn Zeit ist, dass die Dinge nachklingen können. Und es ist gut, wenn Zeit ist, um sich auf Neues einzustimmen.

Dafür sind die ersten Tage im Januar wunderbar geeignet, finde ich.

Im neuen Gesangbuch, im EGplus habe ich dazu ein Gebet gefunden. Es lautet: „Gott, hilf mir anhalten und loslassen. Gib mir Abstand. Gott, hilf mir, zur Ruhe zu finden. Gib mir Zuversicht und Vertrauen. Gott, hilf mir weiterzugehen. Gib mir deinen Segen.“ So bitte ich Gott um Hilfe

Die Zeit möge nicht einfach an mir vorbei rasen. Sie ist doch ein wertvolles Geschenk für mich, ein Geschenk Gottes. Mit diesem Geschenk will ich bewusst und sorgsam umgehen.

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