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Die 16-jährige Juli organisiert in Mainz die „Fridays for future“
Niklas Feil

Die 16-jährige Juli organisiert in Mainz die „Fridays for future“

Niklas Feil
Ein Beitrag von

Niklas Feil,

Journalist, Wiesbaden
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Hi, ich bin Juli, bin 16 Jahre alt und komme aus Gustavsburg.

Juli geht auf ein katholisches Gymnasium und organisiert in Mainz die „Fridays for future“-Demos. Dort protestiert sie immer freitags mit tausenden von Schülern gegen die Klimakrise.

Weil es mich extrem stört, dass die Menschen, die in Machtpositionen sitzen, einfach nichts gegen diese Klimakrise machen, obwohl sie ganz genau wissen, dass sie direkt vor der Tür steht. 

Die Fridays for future Demos gibt den Jugendlichen eine Stimme. Sie wollen, dass ihre Meinung gehört wird.

Dass ich endlich sagen kann, wie wichtig uns unsere Zukunft ist und jetzt dadurch, dass wir gerade so eine große Aufmerksamkeit auf den Klimawandel richten, informieren sich viel mehr Menschen, bekommen einfach das Thema mit und wissen dann, dass es dringend ist, dass sie selbst auch etwas tun und das ist glaube ich extrem wichtig.

Oft wird den Schülern vorgeworfen, sie wollen nur die Schule schwänzen. Das sieht Juli nicht so.

Die zwei, drei, vier Stunden, die wir da in der Woche oder im Monat fehlen, die fallen viel mehr durch Lehrermangel aus und das ist so ein ganz kleines Opfer, das wir für unsere Zukunft bringen, das lässt sich gar nicht miteinander vergleichen. Wir werden streiken, bis gehandelt wird, weil wir hätten gerne einen lebendigen Planeten, wenn wir erwachsen sind.

Du erzählst uns deine Story. YOU FM. Zusammen mit den Kirchen in Hessen.

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