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Auf das Zusammenspiel kommt es an
Pixabay/Gábor Adonyi

Auf das Zusammenspiel kommt es an

Guido Hepke
Ein Beitrag von

Guido Hepke,

Evangelischer Pfarrer, Weilburg
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Sie ist so schwer wie ein kleiner LKW. Die Orgel in der Weilburger Schlosskirche besteht aus mehr als 2.200 Pfeifen. Einige ihrer Teile sind schon 300 Jahre alt.

Die "Königin der Instrumente"

Es gibt große und kleine, dicke und dünne Orgelpfeifen, aus Zinn oder auch aus Holz. Jede Orgelpfeife ist anders, so wie wir Menschen auch. Die Pfeifen ahmen unterschiedliche Instrumente nach. Da gibt es Klangfarben von Hörnern, Flöten und Streichinstrumenten. Genau deshalb wird die Orgel auch „Königin der Instrumente“ genannt.

Auf das Zusammenspiel kommt es an

Die Orgel macht deutlich: Auf das Zusammenspiel kommt es an. Erst durch die Verschmelzung ganz unterschiedlicher Klänge entsteht zauberhafte Musik.

Die Orgel: Ein Bild für Gemeinschaft

So wird die Orgel zu einem Bild für eine Gemeinschaft. Besonders eine christliche Gemeinde nimmt sie sich zum Vorbild. Denn wo Menschen etwas zusammen machen, werden unterschiedliche Töne angeschlagen. Der eine kann gut reden, die andere gut organisieren oder besonders gut zuhören. Keiner kann allein den Ton angeben. Auf das Zusammenspiel kommt es an. Und darauf, seinen Ton einzubringen. Mitmachen, in aller Freiheit.

Mitmachen, Fähigkeiten und Talente einbringen

In einer christlichen Gemeinde geht das zum Beispiel im Besuchsdienst für die Älteren. Beim Redaktionskreis für die Gemeindezeitung. Bei der Vorbereitung von Gottesdiensten. Und an viele anderen Stellen.

Es gut, wenn viele verschiedene Menschen mitmachen. Ihre Fähigkeiten und Talente einbringen. Und Freude haben am Mitwirken. Am Zusammenspiel. Wie bei einer Orgel: Zum Lobe Gottes.

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