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Nikolaustag

Nikolaustag

Gunnar Bach
Ein Beitrag von

Gunnar Bach,

Katholischer Pastoralreferent, Pfarrei Liebfrauen, Westerburg

Moderator/in: Haben Sie heute morgen schon Schokolade in Ihren Winterstiefeln gefunden? Oder Ihre Kinder? Oder gab‘ s vielleicht einen Schokonikolaus in der Firma? Heut ist Nikolaustag! Da gibt es kleine Geschenke, schon zweieinhalb Wochen vor Weihnachten. Woher kommt die Tradition? Gunnar Bach, von der katholischen Kirche, was hat es mit diesem Nikolaus auf sich, wer war das noch gleich?

Ja, schon der heilige Nikolaus hat damals Geschenke verteilt – sogar ziemlich große Geschenke! Er hat im 4. Jahrhundert in Myra gelebt. Das liegt in der Türkei. Nach der Legende hat er die Töchter einer armen Familie vor der Prostitution bewahrt. Heimlich in der Nacht hat er drei Goldklumpen bei der Familie eingeworfen. Und so hat er die Töchter aus der Armut herausgeholt.

Und deshalb gibt’s auch heute noch heimliche Geschenke an seinem Tag?

Ja genau! Deshalb gibt es eben heute was über Nacht in die Schuhe oder in die Strümpfe: kein Gold, sondern Apfel, Nuss und Mandelkern, wie es in einem alten Gedicht heißt, oder was Süßes oder was anderes Kleines. Aber ich glaube: Dem heiligen Nikolaus würde es gefallen, wenn wir nicht nur der Familie was schenken, sondern auch Menschen in Not, so wie er das damals gemacht hat. Ich hab mir überlegt: Ich werde heute, am Nikolaustag, auch mal wieder was spenden.

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