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Worauf bauen wir - Weltgebetstag
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Worauf bauen wir - Weltgebetstag

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von Dr. Fabian Vogt, Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Darmstadt
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Moderator/in:Morgen ist Weltgebetstag. Da feiern Menschen in über 120 Ländern der Welt zum gleichen Thema Gottesdienste. Auch die finden dieses Jahr natürlich großenteils digital statt, aber das Gefühl „Wir sind eine weltweite Gemeinschaft“ ist vielleicht wichtiger denn je. Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Worum wird es denn morgen gehen?

Das Spannende am Weltgebetstag ist ja: Jedes Jahr bereiten ihn Frauen aus einer anderen Region der Welt vor und lassen dadurch alle an ihrer Kultur teilhaben.         Die Gottesdienste morgen haben Frauen aus dem südpazifischen Inselstaat Vanuatu vorbereitet. Das heißt: Morgen kann man erleben, was es dort bedeutet, seiner Freude und seinem Glauben Ausdruck zu verleihen. Und das Motto finde ich gut, dass die Frauen aus Vanuatu gewählt haben, es heißt "Worauf bauen wir?".

Moderator/in:Vielleicht kannst Du uns ja schon mal ein bisschen spoilern: Worauf bauen wir denn?

Der Satz "Worauf bauen wir?" spielt auf ein Gleichnis Jesu an, in dem er sagt: Entscheidend im Leben doch, auf welchem Fundament wir stehen. Die einen bauen ihr Haus auf Sand. Die anderen bauen ihr Haus auf einen Felsen. Beide Gruppen die, die auf Sand bauen, und die, die auf Felsen bauen werden erleben, dass Stürme über sie hinwegziehen. Der Unterschied ist nur: Wer auf Sand baut, dessen Haus wird umgeweht, wer auf einem Felsen baut, dessen Haus bleibt bestehen. Und dann sagt Jesus: So ein Felsen ist Gott.Toll finde ich an diesem Bild: Wer glaubt, erlebt nicht weniger Stürme als andere, aber er wird nicht so leicht umgeweht. Darum geht es morgen beim Weltgebetstag.

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