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Vatertag
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Vatertag

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von

Dr. Fabian Vogt,

Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Darmstadt

Die Statistiken sind klar: In Deutschland gibt es an keinem Tag so viele Schlägereien wie am Vatertag. Und auch die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel ist, erreicht heute vermutlich wieder ihren alljährlichen Höhepunkt.

Nun kann ja jeder trinken, wie er will. Nur: Mit der Grundidee dieses Feiertags haben solche Nebenwirkungen natürlich gar nichts zu tun. Wir feiern ja Christi Himmelfahrt, den Tag, an dem Jesus zu Gott, seinem Vater, in den Himmel aufgefahren sein soll. Um ganz nah bei ihm sein zu können. Es geht also um eine besondere Vater-Kind-Beziehung.

Darum ist es auch kein Zufall, dass sich der Vatertag gerade an Christi Himmelfahrt etablierte. Ja, weil dieser Feiertag früher „Herrentag“ hieß, nach Jesus Christus, dem Herren, etablierten sich just da Ende des 19. Jahrhunderts die sogenannten „Herrentagspartien“, also feucht-fröhliche Landausflüge für Männer, ob sie nun Väter sind oder nicht.

Tja, und viele fanden die geistigen Getränke nach und nach wichtiger als die geistigen Ideale. Sei ihnen gegönnt! Trotzdem werde ich mir heute mal ein paar Gedanken darüber machen, was eigentlich einen guten Vater ausmacht. Und ob ich einer bin. Ein Vater, zu dem seine Kinder immer wieder gerne kommen. So, wie Jesus zu seinem Vater ging.

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