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Erntedank und Brot für die Welt
marco aurelio/Pixabay

Erntedank und Brot für die Welt

Guido Hepke
Ein Beitrag von

Guido Hepke,

Evangelischer Pfarrer, Weilburg
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Weißbrot oder Schwarzbrot, Backes oder Kruste. Nirgendwo gibt es mehr Brotsorten als in Deutschland. Brot ist das Grundnahrungsmittel schlechthin. Ein Symbol für das, was wir zum Leben brauchen.

Brot im Überfluss

Bei uns in Deutschland gibt es Brot im Überfluss. Es wird tonnenweise weggeworfen. Das war nicht immer so. Die Älteren erzählen davon: Im Krieg wurde das Mehl durch Sägespäne ersetzt. Weil nichts anderes da war.

690 Millionen Menschen hungern

Auch heutzutage fehlt vielen Menschen das tägliche Brot. 690 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. Auf der anderen Seite sind 2 Milliarden Menschen übergewichtig.
Eigentlich ist genug Brot für alle da. Aber die Lebensmittel sind schlecht verteilt.

Aktion „Brot für die Welt“

Die Aktion „Brot für die Welt“ setzt sich für mehr Gerechtigkeit ein. Seit über 60 Jahren fördert die Aktion Projekte in Afrika, Asien oder Lateinamerika.
Saatgut wird bereitgestellt. Schulprojekte bieten einen Ausweg aus der Armut. Neue Anbaumethoden sichern die Ernährung auch in Zeiten des Klimawandels.

Spenden für Gerechtigkeit

In Weilburg unterstützen wir die Arbeit von „Brot für die Welt“. Im Erntedank-Gottesdienst in der Weilburger Schlosskirche stellen wir heute die Arbeit von „Brot für die Welt“ vor. Mit einer Spende kann jeder mithelfen, dass es ein bisschen mehr Gerechtigkeit gibt.

Am Ende unseres Gottesdienstes sprechen wir das Gebet von Jesus – das Vaterunser. Darin heißt es: Unser tägliches Brot gib uns heute. Die Worte von Jesus weiten den Blick. Im Gebet denke ich nicht nur an mich und meine Situation. Ich denke auch an die anderen.

Es ist genug Brot für alle da. So großzügig ist Gott, der Schöpfer. Wir können es auch sein.

 

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