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Dürre
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Dürre

Gunnar Bach
Ein Beitrag von

Gunnar Bach,

Katholischer Pastoralreferent, Pfarrei Liebfrauen, Westerburg

Gestern am 1. September war meteorologisch gesehen schon Herbstanfang. Zeit, zurückzublicken auf den heißen und dürren Sommer. Was haben wir geschwitzt! Vielen ist der Klimawandel bewusst geworden, der durch uns Menschen verstärkt wird. Gunnar Bach von der katholischen Kirche, Dürreperioden sind ja eigentlich nichts Neues, die Bibel ist voll davon, oder?

Ja, das stimmt. Aber das Neue in unserer Zeit ist, dass die massive Erwärmung menschengemacht ist. In biblischer Zeit mussten die Menschen irgendwie damit zurechtkommen und haben gesagt: naja, das ist eben gottgegeben. Nur er kann es wenden und uns verschonen.

Wir heute dagegen können das Klima mit beeinflussen.

Ja klar. Aber erst durch die Hitze und die Dürre während des Sommers dieses Jahr hier sind viele darauf aufmerksam geworden. Papst Franziskus zum Beispiel hat schon vor ein paar Jahren einen Brief geschrieben – Laudato si heißt der - an alle Menschen guten Willens, also nicht nur an die Katholiken. Darin fordert er unter anderem zum Klimaschutz auf, schon aus Gerechtigkeitsgründen.

Was hat denn Klimaschutz mit Gerechtigkeit zu tun?

 Naja, in dem Brief steht schon wörtlich, dass die Erwärmung „durch den enormen Konsum einiger reicher Länder verursacht wird.“ Und dass das in Afrika „verheerende Folgen für den Ertrag des Ackerbaus hat.“ (Laudato si Nr. 51). Im Sommer haben wir das jetzt auch mal hier bei uns erlebt, was in Afrika viel häufiger vorkommt und sich noch massiv verschlimmern wird, wenn wir hier so weiter machen wie bisher. Es geht also um Globale Gerechtigkeit.

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