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Jubiläumskonfirmation
Bildquelle: Katzenfee50/Pixabay

Jubiläumskonfirmation

Susanna Petig
Ein Beitrag von

Susanna Petig,

Evangelische Pfarrerin, Kirchspiel Gensungen, Felsberg /Eder
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Heute ist was los bei uns!     
Wir haben viele Menschen aus Nah und Fern zu Gast in unserer Kirche.
Sie kommen, um das Jubiläum ihrer Konfirmation zu feiern:
Vor fünfzig, sechzig oder noch mehr Jahren wurden sie in unserer Kirche eingesegnet.
Sie haben damals selbst „ja“ gesagt zum christlichen Glauben.
Bei ihrer Taufe waren sie noch zu klein dazu; da haben die Eltern und Paten entschieden.
Aber wenn man allmählich erwachsen und selbständig wird, trifft man natürlich eigene Entscheidungen.
Das tut man bei der Konfirmation ganz offiziell in einem festlichen Gottesdienst.
Ein wichtiger Moment im Leben!
Sich daran und an die vorausgehende Konfirmandenzeit zu erinnern, ist für viele Jubilarinnen und Jubilare ein großes Anliegen.
„Weißt du noch … - ?“, heißt es da so manches Mal im Verlauf des Tages.
Es wird gelacht und erzählt, gegessen und getrunken – und Gottesdienst gefeiert.
„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ (Ps. 103, 2)
Das ist einer meiner Lieblingssätze aus der Bibel zu diesem Anlass.
Denn wenn auch die vielen Lebenswege der Jubilarinnen und Jubilare seit der Konfirmation vielleicht ganz unterschiedlich verlaufen sind,
wenn sie auch sicherlich manches Schwere beinhaltet haben:
Da gibt es doch immer auch viel Gutes, für das jede und jeder danken kann.
Für’s gesund und fit Sein der Eine, für eine liebevolle Ehe und Familie die Andere, für ein erfolgreiches Berufsleben der Dritte. Für ein schönes Zuhause oder einen treuen Freundeskreis. Für so vieles, was gut ist und gut läuft.
„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ – das ist auch unabhängig von einem Jubiläum eine gute Idee.

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