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Papstsegen „Urbi et Orbi“
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Papstsegen „Urbi et Orbi“

Gunnar Bach
Ein Beitrag von

Gunnar Bach,

Katholischer Pastoralreferent, Pfarrei Liebfrauen, Westerburg

7.15 Uhr, Ostersonntagmorgen. Zeit zum Aufstehen, zumindest für alle, die heute einen festlichen Braten oder etwas andres Leckres in den Ofen schieben wollen. Gegen Mittag, wenn das Essen schon fast auf dem Tisch steht,  da schalten viele Katholiken den Fernseher ein, denn dann gibt’s wieder den Päpstlichen Segen „Urbi et Orbi“, zu Deutsch der Segen für die Stadt Rom und die ganze Welt. Gunnar Bach von der katholischen Kirche, schaltet ihr zuhause auch immer den Fernseher an, zu Ostern zum Mittagessen?

Normal läuft der Fernseher nicht beim Essen, aber zu Ostern lassen wir uns tatsächlich vom Papst in Rom segnen. Wir machen dabei ein Kreuzzeichen, das heißt wir berühren mit den Händen die Stirn, die Brust und die beiden Schultern und sprechen „Im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, das sind die drei Personen, der Vater im Himmel, Jesus Christus, Gottes Sohn, und der Heilige Geist, der Himmel und Erde verbindet.

Ist der Segen aus Rom noch mal was andres als der Segen sonntags in der Kirche?

Nein, eigentlich nicht – Segnen tut immer gut. Für mich bedeutet Segen: Gott will Leben, Lebendigkeit, Gutes: für seinen Sohn Jesus, und für alle. Das ist Ostern. Der Segen des Papstes verbindet mich außerdem mit Menschen auf der ganzen Erde.

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