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Erntezeit, Umweltzeit
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Erntezeit, Umweltzeit

Christina Ellermann
Ein Beitrag von

Christina Ellermann,

Pastoralreferentin an der Edith-Stein-Schule in Darmstadt
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Moderator/in: Vielleicht haben Sie es auch schon gehört, wenn Sie auf den Feldern: spazieren waren: ein lautes Piepen überall! Das kommt von den großen Mähdreschern, die gerade Gerste, Weizen, Roggen und Co ernten. Oft sind die Landwirte mit ihren Maschinen bis tief in die Nacht unterwegs und bringen die Ernte ein. Christina Ellermann von der katholischen Kirche: Du wohnst doch auch auf dem Land, hast du das Piepen der Mähmaschinen auch gehört? 

Bei uns geht das jetzt fast rund um die Uhr. Viele Felder sind schon abgeerntet. Auch die Strohballen liegen in Reih und Glied zum Trocknen am Feldrand. Zusammen mit meinen Töchtern bin ich vor kurzem auf die raufgeklettert und von einem zum anderen Strohballen gehüpft. Das war ein riesen Spaß. Anschließend haben wir uns auf den Strohballen ausgeruht und meine Töchter wollten alles Mögliches rund ums Ernten wissen. 

Und, konntest du da Rede und Antwort stehen? 

So lala. Aber ich habe ihnen erklärt, wie wichtig diese Arbeit ist und dass es z.B. ohne die Landwirte nichts zu essen gäbe. Ich möchte ihnen zeigen, wie wunderbar Gott unsere Erde hat werden lassen. Mir ist es wichtig, dass sie gern in der Natur sind und wir sorgsam mit unserer Welt umgehen. 

Na, das passt ja auch zu dir als Fachfrau für Glauben und Co. 

StimmtJ. Und für mich heißt das konkret: Ich versuche, sorgsam mit Lebensmitteln umzugehen. Wir werfen z.B. möglichst wenig weg und kaufen viel regional, bei den Landwirten direkt. Und ich versuche, die Schöpfung zu bewahren: Ich fahre viel mit dem Rad oder gehe zu Fuß. Erntezeit ist für mich auch: Zeit, in der ich besonders dankbar bin und sorgsam mit der Welt und mit Gottes Schöpfung umgehe.

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