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Harald Seredzun

Katholischer Pfarrvikar, Pfarrei Sankt Maria Magdalena, Rheinhessen

Harald Seredzun
AKTUELLE BEITRÄGE

Orte und Menschen, die mich geprägt haben
Geprägt haben mich Menschen, die so von ihrem Glauben sprachen, dass manche Worte in mich hinein fielen und mir im Gedächtnis blieben. Mein Heimatpfarrer zitierte manchmal einen Aufseher des russischen Kriegsgefangenenlagers, in dem er war: "Skorro damoi - bald geht’s heim!" Das war gelogen, trotzdem hielt ihn das am Leben. "Bald geht’s heim!", dabei dachte er auch an die Heimat im Himmel, wie es bei Paulus heißt. Der frühere Mainzer Bischof Kardinal Volk sagte gelegentlich: "Manche, die unbedingt up to date sein wollen, sind so sehr von heute, dass sie morgen schon von gestern sind." Das machte mich etwas immun gegen hektische Innovationen im Gemeindeleben.

Was mir Glaube bedeutet
Glaube, Hören und Aufnehmen der Botschaft des Evangeliums, trägt mein Leben, erfüllt es, tröstet im Versagen und in Enttäuschungen, gibt mir Hoffnung wider alle Hoffnung, Kraft, wenn meine Kraft aufgebraucht ist und noch mehr.

Weshalb ich gern Priester bin
Glaube weiter zu geben, auch wenn es immer nur ein Versuch ist, ist für mich das Wichtigste und Schönste.

Das liebe ich am Radio
Der Glaube kommt vom Hören, sagt die Bibel. Das Radio ist ein wunderbares „Hörgerät“ in einer Welt, die ein dauerndes Bombardement von Reizen veranstaltet, um auf dies und das Aufmerksamkeit hinzulenken. Das Radio sagt: Lass ab von der Reizüberflutung, höre einfach.

Was mir gut tut
Hören, Zuhören tut mir gut, am Radio, im Gespräch, wenn Musik erklingt, die mir besonders gefällt, wie Klassisches, Romantisches, Folksongs, Chansons. Hören tut mir gut, wenn ich mit dem Fahrrad in der Natur bin und im Frühjahr Nachtigallkonzerte und andere Vogelstimmen hören oder auch nur auf die Stille hören kann.  

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