Ihr Suchbegriff

Clemens Scheitza

katholischer Religionslehrer im Ruhestand, Frankfurt

Clemens Scheitza
AKTUELLE BEITRÄGE

Orte und Menschen, die mich geprägt haben
Frankfurt ist meine Stadt: die Studentenbewegung damals, die bunte Gesellschaft heute.

Was der Glaube mir bedeutet
Der Glaube ist der Anker in meinem Leben. Das macht es mir möglich, ihn immer wieder neu zu definieren, neu zu suchen, auch andere Lebensentwürfe zu akzeptieren.

Weshalb ich gern Religionslehrer war und wie ich jetzt den Ruhestand erlebe
Als Religionslehrer war es mir wichtig, bei jungen Menschen ihren Kinderglauben zum Erwachsenenglauben zu machen und auch denen von meinem Glauben zu erzählen, die mit kirchlicher Sprache nicht zurechtkommen. Jetzt bin ich Pensionär, der Alltag ist anders, die Schwerpunkte sind andere, mein Glaube, meine Sicht der Kirche bekommen neue Akzente. Dieser letzte Lebensabschnitt ist spannend.

Das liebe ich am Radio
Ob mir Glaubensvermittlung geglückt war, konnte ich als Lehrer oft an den Augen, den Gesichtern meiner Schüler ablesen. Das geht jetzt im Rundfunk nicht. Meine Hörerschaft ist für mich nicht sichtbar, aber vorstellbar: erwachsen, interessiert, lebenserfahren. Das gibt mir die Gelegenheit, in den Sonntagsgedanken zu erörtern, wann mich der Glaube trägt, wo ich Hoffnung aus dem Glauben schöpfen kann, wo der Glaube mich in mein Wünschen bestärkt. Schön wäre es, wenn die Hörer manche vorgetragenen Gedanken anregend, tröstend, bestätigend finden.

Was mir gut tut
Über das in meinem Leben nachzudenken, was mich wirklich angeht und anderen davon zu erzählen, ist die eine Seite meines Lebens. Die andere wunderschöne ist: meine Familie, meine Frau, Kinder und Enkelkinder zu erleben…und das Fahren mit einem schönen Auto, mit lieben Menschen neben mir. Mit schöner Musik – natürlich aus dem Radio.

Beiträge von
Clemens Scheitza

Das könnte Sie auch interessieren