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Guido Hepke

Evangelischer Pfarrer, Weilburg

Guido Hepke
AKTUELLE BEITRÄGE

Orte und Menschen, die mich geprägt haben
Meine erste Pfarrstelle war im Norden von Namibia. Ich habe dort in einer evangelisch-lutherischen Gemeinde gelebt und gearbeitet. Mitten im Township – kurz nach dem Ende der Apartheid. In der Gemeinde kamen Menschen aus unterschiedlichen Volksgruppen zusammen.
Der Satz „Alle Menschen sind gleich“ ist für mich dadurch konkret geworden. Alle Menschen haben die gleiche Würde, egal woher sie kommen. Die Hautfarbe spielt keine Rolle. Gott liebt jeden Mensch in gleicher Weise. Daher ist es wichtig, dass Menschen einander auf Augenhöhe begegnen.

Was mir Glaube bedeutet
Ein Satz aus dem Galaterbrief in der Bibel ist mir seit Namibia wichtig: „Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann noch Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.“ (Galater 3,28) Für mich bedeutet dieser Satz: Gott wendet sich jedem Menschen ohne Wenn und Aber zu. Wenn Gottes Liebe jedem Menschen gilt, dann hat das Folgen für meinen Alltag. Für Ausgrenzung ist dann kein Raum.

Weshalb ich gern Pfarrer bin
Ich  plane gerne Gottesdienste zusammen mit anderen. Ich staune über die Glaubenserfahrungen anderer. Ich freue mich über die bunte Vielfalt des Gottvertrauens.  Martin Luther nennt das „Priestertum aller Gläubigen“. Das möchte ich in unserer Zeit sichtbar werden lassen.

Das liebe ich am Radio
Andachten im Radio unterbrechen die Geschäftigkeit. Mir selbst tun diese Unterbrechungen gut. Gedanken anderer bringen mich auf neue Ideen. Dabei möchte ich mitmachen: Der biblischen Botschaft Raum geben – mitten im Alltag.

Was mir gut tut
Wenn ich an der Lahn entlanglaufe oder im Garten an den Blumenbeeten arbeite, dann ist das wie Urlaub zwischendrin.

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Guido Hepke

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