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Dr. Klaus Dorn

em. Dozent am Kath.-Theol. Seminar, Marburg

Dr. Klaus Dorn
AKTUELLE BEITRÄGE

Orte und Menschen, die mich geprägt haben  
Geprägt hat mich die Zeit meines Studiums in Jerusalem. Ich lebte neun Monate dort und lernte das Land  kennen und lieben. Ich sah aber auch die Probleme, vor allem den ständig schwelenden Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, die Sorge um das Wasser für den nächsten Sommer, die Angst vor Anschlägen und Vergeltungsaktionen. Geprägt haben mich aber auch eine ganze Reihe von Menschen in meinem Leben.

Was mir Glaube bedeutet
Glaube bedeutet für mich: Einen Halt im Leben zu haben, Vertrauen zu entwickeln, wenn scheinbar vieles zusammenzubrechen scheint, Menschen zu begegnen, die mit mir glauben, wenn auch jeder auf seine eigene Weise und auch, mit Gott zu streiten, zu ringen und auch Zweifel an ihm zu haben.

Weshalb ich gern Dozent war
An der Lehre hatte ich (und habe ich noch) immer viel Freude. Das weiterzugeben, was ich selbst studiert habe und was überzeugend war, mit  jungen Menschen zu diskutieren und manchmal interessante Alternativen zu hören - vor allem aber sie ein kleines Stück ihres Lebens zu begleiten, um nach wenigen Jahren festzustellen: Aus dem Küken ist eine Persönlichkeit geworden, die etwas zu sagen hat. Geschenkt bekam ich im Gegenzug, geistig jung und flexibel zu bleiben.

Das liebe ich am Radio
Zugegebenermaßen höre ich nicht sehr viel Radio, denn Radio hören und gleichzeitig einen Artikel zu schreiben oder ein Buch zu lesen – das geht nicht. Im Gegensatz zum TV werde ich nicht gleichzeitig durch Bilder beeinflusst. Ich kann selbst über das nachdenken, was mir wichtig erscheint. Die Herausforderung des eigenen Geistes, das ist es, was Radio so wertvoll macht.

Was mir gut tut 
Ich schreibe Bücher über das, was ich gelehrt habe. Das tut mir richtig gut, ebenso wie das Lesen von Kriminalromanen. Dazu kommt, dass ich gerne koche: die beste Küche ist die des Nahen Ostens mit ihrem Reichtum an Früchten und Gewürzen. Und deshalb fahre ich dort auch gerne hin, wenn es geht.

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