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Was ich behalte, was ich hinter mir lasse 2019
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Hintergründe

Was ich behalte, was ich hinter mir lasse 2019

Nach Weihnachten kommen viele zur Ruhe. Auch wer zwischen den Jahren arbeitet, hat durch Wochenende und Feiertage Gelegenheit zu sortieren: Was ist an Weihnachten und im vergehenden Jahr geschehen? Wie ist das für mich?

Anke Spory kennt ein ganz einfaches Ritual für diese Tage. Ihr tut es gut, sich Zeit zu nehmen und aufzuschreiben, was sie bewegt und beschäftigt hat: hr1 Zuspruch 28.12.. Dabei begleiten sie die Worte von Dietrich Bonhoeffer: Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag.

Für den Rückblick gibt es weitere Vorbilder. Sabine Müller-Langsdorf empfiehlt Maria, hr2 Zuspruch 27.12.. Kathrin Wittich-Jung die Hirten, hr1 Zuspruch 27.12..

Amüsantes für Miesepeter und Miesepetras am Ende des Jahres bietet der Prophet Jona. Unsere Autorin Sabine Müller-Langsdorf hält mit ihm Rückblick unter heißer Sonne, hr2 Zuspruch 28.12..

Wie ich es schaffe, nicht verdrossen dazusitzen am Ende des Jahres, dafür hat Verena Maria Kitz , hr1 Zuspruch 31.12.2018, eine Anleitung, für die man nur eine Hand braucht:

Daumen: Was war toll?
Zeigefinger: Was war wichtig?
Mittelfinger Was hat mir gestunken?
Ringfinger: Mit wem will ich in Verbindung bleiben?
Kleiner Finger: Was ist zu kurz gekommen?
Schließlich die ganze geöffnete Hand: Für was bin ich von Herzen dankbar?

Manches hat nicht geklappt im vergangenen Jahr: Lässt es sich trotzdem tröstlich abschließen? Dazu ermutigen Rolf Müller Liedgedicht-Zeilen von Jochen Klepper: "Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen." Er erzählt davon im hr4 Übrigens vom 31.12.2019.

Um den Vorblick aufs neue Jahr geht es im hr1 Zuspruch am 30.12.219 von Pia Arnold-Rammé: Sie erzählt von einem Brauchtum für die Rauhnächte zwischen Weihnachten und Dreikönig: 13 Vorsätze werden da auf einzelne Zettel geschrieben - und am Ende bleibt ein einziger übrig.

In ihrem hr2 Zuspruch am 30.12.2019 erklärt Beate Hirt: Die "Zeit zwischen den Jahren" war einmal eine Zeit, in der zwei Kalenderjahre gleichzeitig galten: als Papst Gregor XIII. 1582 die Zeit vordrehte.

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