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Was Deutschland prägt - 29 Jahre nach der Wiedervereinigung
Peter Dargatz/pixabay

Hintergründe

Was Deutschland prägt - 29 Jahre nach der Wiedervereinigung

„So riecht also der Osten.“ Das war Daniel Lenskis erster Gedanke, als er 1997 am Leipziger Hauptbahnhof aus dem Zug gestiegen ist. Damals war er 13. Heute erlebt er die Gesellschaft in Deutschland als so zerrissen wie selten zuvor. Er meint in seinem hr1 Zuspruch: "Einheit brauchen wir nicht nur zwischen Ost und West."

Klar gibt es nach wie vor Unterschiede, sagt Fabian Vogt im hr3 Moment mal. "Wiedervereinigung heißt doch nicht Gleichmachung." Er plädiert für eine "Einheit in Vielfalt" und hat dafür ein griffiges Bild aus der Bibel.

Claudia Sattler gehört zu der Generation, die Deutschland gar nicht anders kennt als geeint. Im hr4 Übrigens beschreibt sie, was es für sie bedeutet: ohne Mauern im Kopf in alle Himmelsrichtungen blicken.

Deutschland hat sich in den vergangenen fast drei Jahrzehnten stark verändert. Je schneller die Welt sich dreht, umso mehr sehnen sich viele nach dem, was Geborgenheit und Sicherheit gibt. Martin Vorländer fragt in seinem hr2 Zuspruch nach dem "Sehnsuchtsort Heimat". Dabei ist er in der Bibel auf einen Satz gestoßen, den er ziemlich hart findet.

Den "Bericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit" kann man sich übrigens hier herunterladen.

Wer nachlesen will, ob und wie sich die Worte zum Tag der Deutschen Einheit in den letzten vier Jahren verändert haben, findet hier die Predigt von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung im ökumenischen ARD-Gottesdienst aus dem Frankfurter Dom am 3. Oktober 2015.

Damals hat Hessen das bundesweite Fest zum Nationalfeiertag ausgerichtet. Dieses Jahr ist Schleswig-Holstein Gastgeber. Die offizielle Feier findet in Kiel unter dem Motto "Mut verbindet" statt.

 

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