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Reformation feiern
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Hintergründe

Reformation feiern

Der 31. Oktober erinnert an den Beginn der Reformation vor 502 Jahren. Martin Luther hat damals 95 Thesen an die Schlosstür in Wittenberg angebracht, weil er erkannt hat: Wir sind bei Gott wertgeachtet - mit unseren Widersprüchen, Irrtümern und Brüchen, mit unserer Schuld.

Gott liebt uns so, wie wir sind, und darum können wir, wo nötig, anders werden. Nichts brauchen wir Gott gegenüber vorweisen; alles wird von ihm geschenkt.

Wir verdanken uns der Liebe Gottes. Darum müssen wir uns auch nicht ständig vor uns selbst und vor anderen rechtfertigen. Das ist die Botschaft des Reformationstags.

Denkmal der Freiheit und Lutherkuchen

Für Dr. Peter Kristen ist der 31. Oktober ein Denkmal für die Freiheit, in der wir leben. Mehr dazu in seinem hr4 übrigens "Reformationstag".

Manche begehen diesen Tag mit einem Lutherkuchen. Was es mit diesem Gebäck auf sich hat, erfahren Sie im hr2 Zuspruch "Die Reformation - einfach gut" von Ute Zöllner.

Was aus Zeiten, in denen man ausgebremst ist, entstehen kann

Die Reformation hatte auch viele Konsequenzen, die bis heute wirken. So hat Martin Luther die Bibel ins Deutsche übersetzt, damit jede Frau und jeder Mann für sich in ihr lesen kann. Mehr über die Geschichte von Luther und seiner Übersetzung der Heiligen Schrift erzählt Claudia Rudolff in ihrer hr2 Morgenfeier "Ausgebremst".

Die Reformatoren haben den Gemeindegesang im Gottesdienst gestärkt. Luther hat bekannte Volkslieder mit christlichen Texten versehen, so dass alle im Gottesdienst mitsingen konnten. Mehr zur musikalischen Reformation können Sie im hr4 übrigens "Eine musikalische Reformation" von Maike Westhelle lesen und hören .

 

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