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Von "Hosianna!" zu "Kreuzige ihn!"
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Hintergründe

Von "Hosianna!" zu "Kreuzige ihn!"

Mit Palmzweigen bejubeln die Leute Jesus, als er auf einem Esel in Jerusalem einzieht. "Hosianna!", rufen sie ihm zu. Das bedeutet: "Hilf doch!" Sie erwarten alles von ihm. Er ist ihr Retter. Fünf Tage später, an Karfreitag, schreien sie: "Kreuzige ihn!" Der taugt doch nicht als Heilsbringer - weg mit ihm. Die enttäuschte Hoffnung schlägt um in Hass.

Eugen Eckert verbindet in seiner hr2 Morgenfeier zu Palmsonntag die biblische Geschichte von Jesu Einzug in Jerusalem mit einer Kindheitserinnerung. Als Volksschüler war er dabei, als der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy nach Frankfurt kam. Ein Hoffnungsträger in der Nachkriegszeit, der wenig später erschossen wurde.

An Gründonnerstag feiert Jesus mit den Seinen das Passafest. In die Runde seiner Freunde hinein sagt Jesus: "Einer von euch wird mich verraten." Seine Freunde sind verunsichert: "Herr, bin ich's?" (Matthäus 26,22) Was für ein blamabler Haufen ist das denn!, dachte unsere Autorin Anne-Katrin Helms früher. Heute findet sie: In der Frage "Bin ich es?" steckt Mut. Warum, das erzählt sie in ihrem hr2 Zuspruch am Gründonnerstag.

Karfreitag. Jesus wird zum Tod verurteilt und stirbt am Kreuz. Der Karfreitag ist bis heute umstritten. Umstritten als gesetzlicher Feiertag. Umstritten in seiner Bedeutung: Was soll dieser brutale Tod? Dazu am Karfreitag die hr2 Morgenfeier von Karl Waldeck und die hr1 Feiertagsgedanken von Norbert Mecke.

An Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag überträgt hr4 live Gottesdienste aus Frankfurt-Heddernheim, Kassel und aus der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt. Mehr dazu hier.




 

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