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Advent ist eine Zeit des Wartens
Bildquelle: Susanne Jutzeler, suju-foto/Pixabay

Hintergründe

Advent ist eine Zeit des Wartens

Die Adventszeit ist Warten auf Weihnachten. An Heiligabend wird die Ankunft eines besonderen Menschen gefeiert: Jesus von Nazareth, von dem Christinnen und Christen glauben: Er ist zugleich Gottes Sohn.

Normalerweise warten wir auf jemanden, der noch nicht gekommen, oder auf etwas, das noch nicht passiert ist. Es geht also um etwas Neues.

Im Advent ist das anders: Jesus wurde bereits geboren. Sein Lebensweg begann, so steht es in der Bibel, in Bethlehem. Wir wissen von seinem Reden und Wirken, von seinem Tod und seiner Auferstehung – nichts Neues. Worauf warten wir dann eigentlich?

Wir bereiten uns vor auf ein Ereignis, das schon vor über 2000 Jahren geschehen ist. Gott wurde Mensch. Das leuchtet durch die Jahrhunderte bis heute. Gott ist uns ganz nah. Seine Liebe macht das Leben warm und hell.  

Jesus sprach von Gottes Liebe und und Frieden, die in die Welt gekommen sind. Und er lebte, was er verkündigte. Aber nach wie vor gibt es Krieg und Lieblosigkeit. Viele Menschen weltweit warten und sehnen sich danach, dass Wirklichkeit wird, was mit Jesus angefangen hat.

In den hr2 Zusprüchen von Karl Waldeck geht es ums Warten: Wie sieht Warten aus im digitalen Zeitalter? (hr2 Zuspruch, 10. Dezember, 6.30 Uhr) Wer wartet auf was oder wen in der Literatur? (hr2 Zuspruch, 11. Dezember, 6.30 Uhr) Und: Können auch Tiere warten? (hr2 Zuspruch, 13. Dezember, 6.30 Uhr)

“Wie viel Zeit verbringe ich jeden Tag mit Warten?”, fragt sich Alexandra Becker in ihrem hr1 Zuspruch “Backen und Beten”. (20. Dezember 2018, 6.20 Uhr)

Es gibt verschiedene Techniken, die Zeit des Wartens zu verkürzen – oder zu versüßen. Der Adventskalender ist so eine. Claudia Rudolff liebt Adventskalender, weil sich hinter seinen Türen nie eine böse Überraschung verbirgt. Sie findet in ihren hr1 Sonntagsgedanken: Eine offene Tür ist ein Zeichen für gute Aussichten. (8. Dezember, 7.45 Uhr)

Warten muss nicht bedeuten, dass man die Hände in den Schoß legt und Däumchen dreht. Menschen gestalten auch aktiv die Adventszeit und bringen anderen Licht. Ums adventliche Miteinander geht es im hr4 Übrigens “Advent im blauen Saal” von Bernd Spriestersbach. (9. Dezember, 17.45 Uhr)

Eine legendäre Lichtbringerin ist die Heilige Lucia. Ihr Name heißt übersetzt: die Lichtvolle. Sie erhellte das Leben von Menschen in Not. Der 13. Dezember ist ihr Gedenktag. Ihre Geschichte erzählt Bernd Spriestersbach im hr 4 Übrigens. (13. Dezember, 17.45 Uhr)

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