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Tag der Menschenrechte
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Hintergründe

Tag der Menschenrechte

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Mit diesen Worten beginnt der erste von 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, wurden sie auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verkündet. Seitdem wird dieser Tag als internationaler Tag der Menschenrechte begangen. 

1300 Worte - mehr braucht es nicht um ein Leben in Freiheit und Würde zu garantieren. Dazu zählen unter anderem das Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf Eigentum, das Recht auf Asyl bei Verfolgung oder auf Religionsfreiheit. Diese Rechte stehen jedem Menschen gleichermaßen zu, einzig weil er ein Mensch ist.

Die Idee universeller Menschenrechte entstammt der Aufklärung, die die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen betonte. Die christliche Tradition lehnte diese Idee lange ab und erklärte, dass der Mensch nicht unabhängig, sondern an Gott gebunden ist. Erst Mitte des 20. Jahrunderts erkannten die Kirchen die Allgmeine Erklärung der Menschenrechte an. 

Bis heute werden weltweit Menschen in ihren Rechten angegriffen und in ihrer Würde verletzt. Maike Westhelle erzählt in hr4 Übrigens von einer jungen Frau, die unverheiratet schwanger ist. Sie und ihr ungeborenes Kind sind in Gefahr. Da passiert etwas, das sie ihre Würde spüren lässt.

Ulf Häbel beschreibt die Würde jedes Menschen in seinem hr2 Zuspruch mit einem Satz von Martin Luther: „Auch unter deiner Haut steckt ein Engel; lass ihn doch raus; die anderen warten darauf.“

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