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Novemberblues: Trauer und Trost im "Totenmonat"
Foto: Beate Hirt

Hintergründe

Novemberblues: Trauer und Trost im "Totenmonat"

Viele mögen den November nicht: Er ist kalt und düster. Und er erinnert an Tod und Sterben: an Allerheiligen und Allerseelen und am Totensonntag. Trost und Licht im Novemberblues wollen die kirchlichen Beiträge im hr spenden.

Zum Totensonntag - zum Ewigkeitssonntag

Autorin Vera Langner hilft angesichts von Abschied und Sterben vor allem Musik.  In ihrer hr2 Morgenfeier "Requiem. Eines Tages Ruhe und Frieden finden" spricht sie über die Angst vor dem Tod, aber auch über die Hoffnung auf ewiges Leben. Die Komponisten Verdi, Fauré und Brahms haben das in ihren Requien vertont. 

Hintergrund: Totensonntag oder Ewigkeitssonntag heißt der Sonntag vor dem 1. Advent im evangelischen Kirchenjahr. In den Gottesdiensten werden der Verstorbenen gedacht, die seit dem letzten Totensonntag heimgegangen sind zu Gott. Ihre Namen werden verlesen, Kerzen werden entzündet. Aus der Bibel werden Worte über Tod und Auferstehung gelesen. Sie machen Hoffnung auf neues Leben bei Gott. Ihr Tenor: Stärker als der Tod ist die Liebe, die in Jesus Christus erschienen ist. 

Fröhliches Totenfest und ein Novemberhase

An Allerheiligen, 1. November, spricht Autorin Pia Arnold-Rammé in ihrem hr1 Zuspruch über den fröhlichen „Tag der Toten“ in Mexiko: ein großes, buntes Fest am Anfang des Novembers!

Für Autor Rolf Müller bringt ein „Novemberhase“ aus Schokolade Aufmunterung und Trost in trüben und traurigen Novembertagen. Davon erzählt er im hr4 Übrigens an Allerseelen, 2. November.

Rituale und tröstliche Musik

Autor Uwe Groß hat im September seine Mutter verloren. Ihm helfen im Trauermonat November auch Rituale: eine Kerze anzünden, passende Musik hören, im Gottesdienst für die Verstorbene beten. Davon erzählt er in seinem hr2 Zuspruch am 1. November.

Auch für Beate Hirt ist die Musik besonders wichtig, um in der Trauer Licht und Trost zu erfahren: In ihrer hr2 Morgenfeier spricht sie darüber, welche Stücke sie besonders trösten, und sie lässt Musik erklingen von Bach, Dvorak und Brahms.

Seelsorgerin im „Trauerzentrum“

Eine unserer hr-Autor*innen ist Seelsorgerin im „Zentrum für Trauerseelsorge“ in Frankfurt: Verena Maria Kitz ist es wichtig, Menschen „in ihrer eigenen Entwicklung zu begleiten und mit ihnen zusammen nach Spuren von Gottes aufrichtender Liebe in ihrem Leben zu suchen… Durststrecken und dunklere Zeiten sind da nicht ausgenommen.“

Im hr1 Zuspruch spricht Verena Maria Kitz zum Beispiel über die Frage: „Wie geht richtig trauern?“ oder über eine Beerdigung in Corona-Zeiten.

Wer sich für das „Zentrum für Trauerseelsorge St. Michael“ interessiert: Informationen zu Ansprechpartner*innen und Angeboten wie eine „Trauerwanderung“ oder einen „Trauer-ZOOM“ gibt es hier.

 

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